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Fachgebiet Pneumologie, Diagnostik

Blutgasanalyse
Sauerstoffgehalt, Kohlenstoffmonoxidgehalt im Blut und pH-Wert des Blutes werden bestimmt.
Dazu wird eine durchblutungsfördernde Salbe aufs Ohrläppchen aufgetragen. Nach ca. 10 Minuten Einwirkzeit wird ein Tropfen Blut für die Analyse aus dem Ohrläppchen mit Hilfe eines Kapillarröhrchens entnommen.


Pulsoximetrie
Gemessen wird die prozentuale Sauerstoffsättigung des Blutes, die Messung erfolgt über eine Lichtquelle am Finger.
Gleichzeitig wird auch die Herzfrequenz mitbestimmt/gemessen, daher die Bezeichnung Pulsoximetrie.


Lungenfunktionsdiagnostik:


Diffusionsmessung
Gasaustausch in der Lunge (in den Alveolen, den Lungenbläschen) wird gemessen. Bei Veränderung des Lungengewebes kann sich die Übertragungsrate ändern. Probegas wird eingeatmet und kurz die Luft angehalten. Anhand des Anteils des Probegases in der Ausatemluft, lässt sich die prozentuale Sauerstoffaufnahme in das Blut bestimmen.


IGeL-Leistung:
NO-Messung
Stickstoffmonoxid (chem. Kurzformel: NO) wird von Entzündungszellen in der Lunge produziert. Durch die NO-Konzentration in der Ausatemluft kann das Ausmaß der Entzündung in der Lunge bestimmt werden. Bei Asthmatikern sehr wichtig denn so kann die niedrigste notwendige Kortisondosis festgelegt werden. NO ist der zuverlässigste Wert bei der Verlauskontrolle der Entzündung in der Lunge bei Asthma.

Bodyplethysmographie

Bei der Lungenfunktionsmessung werden unter Anleitung verschiedene Atemmanöver durchgeführt und dabei verschiedene Parameter bestimmt. Der langsamen Ausatmung bis zum Residualvolumen folgt die langsame Einatmung bis zur Totalkapazität, der sich die forcierte Ausatmung anschließt. Mitarbeitsunabhängig können noch das thorakale Gasvolumen und der Atemwegswiderstand ermittelt werden. Die Untersuchung findet in einer Glaskabine statt.


Bronchospasmolyse
Bei der Bronchospasmolyse wird nach der Lungenfunktionsmessung ein Beta-2-Sympathomimetikum (Bedarfs-Spray) gegeben und nach ca. 20 Minuten Wartezeit die Lungenfunktion wiederholt. Das Spray wird benutzt um die Atemwege wieder zu entspannen und zu erweitern.


Provokationstest mit MCH/ACH
Diesen Test kann man auch als unspezifischen Bronchienempfindlichkeitest bezeichnen um die Reagibilität des Bronchialsystems auf unspezifische Reize (Inhalation der Testsubstanz Methacholin (MCH) oder Acetylcholin (ACH)) zu bestimmen. Der Test wird in Stufen durchgeführt wobei die Menge der inhalierten Testsubstanz (MCH oder ACH)) schrittweise erhöht wird. Nach jeder Inhalation wird ein Lungenfunktionstest durchgeführt um die einzelnen Ergebnisse miteinander vergleichen zu können. Der Provokationstest dient zum einen der Diagnostik von Asthma als auch zur Therapiekontrolle bei bestehendem Asthma.


Röntgendiagnostik:


Die Röntgenaufnahme des Thorax (Brustkorb) erfolgt in der Regel in zwei Ebenen, d.h. eine Aufnahme von der Seite und eine Aufnahme von hinten.
Durch die Aufnahmen kann man die gesamte Lunge, das Herz (sowie dessen Größe), größere Gefäße, das Zwerchfell und teils auch das Rippenfell beurteilen.

 

Fachgebiet Allergologie, Diagnostik

Allergiediagnostik


Prick-Test
Bei diesem Test werden auf die Unterarme eine Reihe von Allergenextrakten aufgetragen (kleine Tropfen). Anschließend wird durch die Pricknadel ein intensiver Kontakt zwischen Haut und Allergenextrakt hergestellt.
Bei Überempfindlichkeit gegen eine oder mehrere der aufgetragenen Substanzen entwickeln sich nach ca. 20 Minuten Einwirkzeit an den entsprechenden Stellen kleine Quaddeln und/oder Hautrötungen.


ELISA
Der ELISA ist ein Enzymimmunoassay, mit dem die Konzentration der IgE- Antikörper im Blut bestimmt werden kann. Zum einen wird das spezifische IgE bestimmt, das heißt es  wird geprüft ob der Patient gegen einen spezielles Antigen (z. B. Hausstaubmilbe) allergisch reagiert. Dazu wird das Serum (aus dem Blut des Patienten) auf ein eine sogenannte Allergenscheibe auf der sich das zu untersuchende Allergen befindet (z. B. Hausstaubmilbe) aufgetragen. Das spezifische IgE verbindet sich mit dem speziellen Antigen auf der Scheibe, daraus resultiert eine Verfärbung die photometrisch gemessen werden kann. An der Intensität der Färbung wird die Konzentration des spezifischen IgG errechnet. So kann die allergische Reaktion auf ein spezielles Antigen (z. B. Hausstaubmilbe) in eine der folgenden Klassen eingestuft werden: 0=negativ, 1=leicht erhöht, 2=schwach positiv, 3=positiv, 4=stark positiv oder 5=sehr stark positiv.